Der Paso Peruano


ROBUST und ELEGANT

FEURIG und GELASSEN

SENSIBEL und NERVENSTARK

STOLZ und MENSCHENBEZOGEN

 

 

Pitufina AG - Petra Mühlburger
Pitufina AG - Petra Mühlburger

Geschichte:

Die Rasse geht auf die seit dem 16. Jahrhundert von den spanischen Eroberern nach Peru eingeführten Pferde zurück.

Sie wurden für ihre Feldzüge eingesetzt und mit Landesrassen gekreuzt.

Auf Basis dieser altspanischen und nordafrikanischen Rassen entwickelt sich als eigenständige Rasse der Paso Peruano, der bereits seit 1534 gezüchtet wird.
1973 von  Jean-Claude Dysli erstmalig nach Europa importiert, zählt die Rasse inzwischen ca. 700 Tiere in Europa. 

 

Exterieur:

Der Paso Peruano ist ein mittelgroßes Pferd mit einem Stockmaß von 140-155cm mit deutlichem ibero-afrikanischen Gepräge, d.h. sein Aussehen erinnert an Berber und Andalusier.

Der schön getragene Kopf ist trocken und edel mit geradem oder leicht konvexem Profil, spitze Ohren, ausdrucksvolle Augen und schön geformten kräftigen Hals.

Der Körper ist eher quadratisch, die Schulter schräg und der Schweif tief angesetzt. Der Behang stark und lang.

 

Interieur:

Paso Peruanos sind Pferde mit Gegensätzen: sie sind feurig und gelassen, robust und elegant, stolz und menschenbezogen, sensibel und nervenstark Ihr sprühendes Temperament wird begleitet von einer großen Sanftmut, so dass der Paso Peruano nie unkontrolliert überschäumt, sondern sein Temperament in der Regel immer im Zaum hält. Das was so wild ausschaut, ist also in Wirklichkeit oftmals nur Show und Arbeitseifer. Diese unvergleichliche Mischung nennt man Brio, ein ebenso hervorstechendes wie begehrtes "Markenzeichen" des Paso Peruanos.

 

Gangarten:

Im Laufe der Jahrhunderte hat der Paso Peruano eine besondere Gangart entwickelt. Diese Gangart ist für den Reiter extrem bequem zu reiten. Es handelt sich um eine Viertaktgangart, der Paso Llano, wo immer mindestens ein Bein den Boden berührt, es gibt also keine Schwebephase und somit keine Erschütterung vom Reiter. Die schnelle Variante mit leichter Passverschiebung. heißt Sobreandando. Begleitet werden beide Gangarten von einem seitlichen Ausschwingen der Vorhand, dem sogenannten "Termino". Diese Bewegung ermöglicht ein gedämpftes Auffußen, was wiederum zur Bequemlichkeit der Gänge beiträgt. Zuletzt noch muss erwähnt werden, dass diese Gangarten beim Paso Pferd genetisch fixiert sind, das heißt, sie sind angeboren und müssen nicht künstlich erlernt werden.


Verwendung:
Paso Peruanos sind ideale Freizeitpferde. Durch ihren unermüdlichen Paso llano können sie lange Strecken bewältigen und dank ihrer Nervenstärke können Sie mit ihrem Pferd die Landschaft auf Ausritten, Wanderritten und Distanzritten herrlich bequem genießen. Für den dressurambitionierten Reiter bietet sich der Paso Peruano ebenso gut an, denn er ist biegsam, geschmeidig und lernwillig.

Neben der Verwendung als Freizeitpferd sind Paso Peruanos natürlich hervorragende Showpferde. Sie präsentieren sich gerne vor dem Publikum und wirken in traditioneller peruanischer Montur mit dem entsprechenden Outfit des Reiters und bei peruanischen oder spanischen Klängen so exotisch und faszinierend, das sich kaum ein Zuschauer diesem Eindruck entziehen kann.

 

Primera Belleza MPA - Petra Mühlburger
Primera Belleza MPA - Petra Mühlburger

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